Duell Küng gegen Dennis zum Zweiten

  • Stefan Küng tritt heute als einer der Favoriten auf den Sieg im Zeitfahren der Tour de Suisse an
    Stefan Küng tritt heute als einer der Favoriten auf den Sieg im Zeitfahren der Tour de Suisse an (KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)
18.06.2017 | 08:46

TOUR DE SUISSE ⋅ Zum Abschluss der 81. Tour de Suisse haben die Fahrer heute Sonntag in Schaffhausen 28,6 Kilometer in Form eines Einzelzeitfahrens zu bewältigen. Stefan Küng gehört zu den Favoriten.

Der Parcours präsentiert sich zu Beginn leicht wellig. 4,7 km vor dem Ziel gibt es einen kleinen Anstieg. Allzu schwierig ist das Profil der Prüfung nicht. Zu erwarten sind "zwei Rennen": eines um den Etappensieg und eines um den Gesamtsieg.

Im Kampf um den Tagessieg möchte auch Stefan Küng mitmischen. Der Thurgauer Zeitfahr-Spezialist hat die Strecke mehrmals abgefahren und strahlt Zuversicht aus. Er hat die vergangenen Tage gut überstanden und schonte sich auch, so gut es ging. "Ich bin sicher bereit für die Prüfung", sagte Küng.

"Mein härtester Gegner kommt aus den eigenen Reihen", so Küng zu seinen Chancen auf den Sieg. Damit sprach er Rohan Dennis an. Der Australier hatte den Prolog dominiert und dort Küng um acht Sekunden auf Platz 2 verwiesen.

Was für einen Zweikampf zwischen dem Duo des Teams BMC spricht: Zahlreiche Spezialisten für Prüfungen gegen die Uhr sind im Verlauf der Woche aus der Tour de Suisse ausgestiegen: der Niederländer Tom Dumoulin, der Österreicher Matthias Brändle oder auch der Spanier Jonathan Castroviejo.

Sowohl Dennis wie auch Küng gewannen noch nie ein Zeitfahren bei den Profis in dieser Länge. Je länger die Distanz wird, umso grösser werden die Vorteile auf dem Papier für "Puncher" Küng. Der Schweizer hat zudem den Vorteil, dass er deutlich nach Dennis startet und damit die Zeit des Australiers bereits kennt, wenn er unterwegs ist.

Im Kampf um den Gesamtsieg steigt der Leader Simon Spilak mit einer Reserve von 52 und mehr Sekunden auf seine Konkurrenten in das Rennen. Kommt er nur annähernd auf Touren, dann wird der Slowene die Tour de Suisse ein zweites Mal nach 2015 für sich entscheiden. (sda)

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