Am Ende doch konstant

  • Wigoltingens Ueli Rebsamen verwandelte den Matchball zum 4:1-Erfolg gegen Widnau.
    Wigoltingens Ueli Rebsamen verwandelte den Matchball zum 4:1-Erfolg gegen Widnau. (Bild: Fabio Baranzini/Swiss Faustball)
12.09.2017 | 05:18

FAUSTBALL ⋅ Der STV Wigoltingen wird am Final-Event in Jona seiner Favoritenrolle gerecht und verteidigt den Schweizer-Meister-Titel dank eines 4:1-Finalsiegs gegen Widnau.

Fabio Baranzini

Fabio Baranzini

sport

@thurgauerzeitung.ch

Bei den Männern ist es nicht zum erwarteten Meisterschaftsfinal zwischen Wigoltingen und Diepoldsau gekommen. Dies, weil Diepoldsau im Halbfinal etwas überraschend 1:4 an Widnau scheiterte. So also waren es die Widnauer, die sich im Final mit Wigoltingen massen und versuchten, die Titelverteidigung des Teams von Trainer Raphael Michel zu verhindern.

In der Anfangsphase waren es die Thurgauer, die das Spielgeschehen dominierten und schnell mit 10:5 führten. Doch Widnau steckte nicht auf. Erst den neunten Satzball konnten die Favo­riten aus Wigoltingen zum 15:13 verwerten.

«Es war ein hartes Stück Arbeit»

In der Folge war Wigoltingen die bessere und vor allem die konstantere Mannschaft. Angeführt von Ueli Rebsamen im Angriff und mit einem starken David Berger in der Defensive liessen die Thurgauer nichts anbrennen und sicherten sich die Sätze zwei und drei mit 11:8 und 11:5. Alles deutete auf einen schnellen 4:0-Erfolg des Titelverteidigers hin, denn der legte auch im vierten Durchgang mit 6:2 vor. Doch so leicht gaben sich die Widnauer dann doch nicht geschlagen. Sie kämpften sich zurück ins Spiel und holten sich Satz Nummer vier mit 11:9.

Davon liess sich Wigoltingen allerdings nicht beeindrucken. Nationalspieler Rebsamen war es, der den ersten Matchball für Wigoltingen zum 11:8 im fünften Satz verwertete. Die Titelverteidigung war geglückt. «Es war ein hartes Stück Arbeit, diesen Titel zu verteidigen. Wir sind nicht optimal in die Saison gestartet, hatten einige kleinere Verletzungen und waren nicht immer gleich konsequent», sagte der erleichterte Trainer Michel. «Es ist eine Riesenleistung, dass wir diesen Titel verteidigen konnten.» Der Mann an der Seitenlinie sah dann vor allem die Konstanz seiner Mannschaft als entscheidenden Vorteil im Finalspiel. «Kommt hinzu, dass wir etwas kompakter waren als Widnau, saubere Zuspiele hatten und vorne mit Ueli Rebsamen einen Angreifer, der in den entscheidenden Phasen noch eine Schippe drauflegen konnte.»

Walzenhausen holt sich Bronze

Die Bronzemedaille gewann ­etwas überraschend Walzen­hausen. Die Appenzeller, die im Halbfinal gegen Wigoltingen mit 0:4 verloren hatten, besiegten im Spiel um Platz drei das favorisierte Diepoldsau 4:3.

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