AMRISWIL

Es blieb der höchste Kirchturm

Die evangelische Kirche feiert ihren 125. Geburtstag. Am Wochenende sind alle eingeladen, sich mit dem Gebäude näher bekanntzumachen. Informationen, Kirchturmbesteigung und Attraktionen für die Kinder sind Teil des Geburtstagsfestes.
13.09.2017 | 05:19
Rita Kohn

Rita Kohn

rita.kohn@thurgauerzeitung.ch

Die Amriswiler sind stolz auf ihre evangelische Kirche. Denn sie hat den höchsten Kirchturm im Kanton Thurgau. Keiner mochte nach 1892 höher bauen. Die 125-jährige Kirche hat aber noch andere Besonderheiten zu bieten. Davon berichtet am Samstag ein ganzer Stab von Leuten. Ob es nun um den Bau der Kirche vor 125 Jahren geht, um die Geschichte der bunten Fenster oder diejenige der Glocken: Für alle Bereiche gibt es eigene kleine Informationen.

Es sei eine Herausforderung gewesen, das Jubiläumsprogramm auf die Beine zu stellen, sind sich Kirchenpräsidentin Claudia Schindler und Eugen Fahrni vom Ortsmuseum Amriswil einig. Doch die gute Teamarbeit innerhalb der Kirchbehörde wie auch beim Mitarbeiterstab des Ortsmuseums haben sich positiv ausgewirkt. «Zuerst bin ich etwas erschrocken über die kurze Planungszeit», bekennt Eugen Fahrni. Dann aber hätten die Ortsmuseumsmitarbeiter nur so gesprudelt vor Ideen.

Stolz auf die Geschichte der Kirche

Kirchenpräsidentin Claudia Schindler ist begeistert von all den Ideen, die innerhalb weniger Wochen zusammengekommen und umgesetzt worden sind. «Man merkt es den Leuten an, sie sind stolz auf die Kirche», schliesst sie. Nun hoffe sie einfach, dass dies auch für das Publikum gelte und dieses am Samstag und Sonntag zahlreich zum Jubiläumsfest komme.

Eugen Fahrni, der eine kurzweilige Präsentation mit vielen alten Bildern vorbereitet hat, erinnert sich auch an die 100-Jahr-Feier im Jahr 1992. Der ehemalige Kirchenpräsident kennt die Geschichte der Kirche sehr gut, war er doch bei der umfassenden Kirchenrenovation vor 25 Jahren auch Baukommissionspräsident. Davon werden nun auch die Gäste am Jubiläum profitieren, bekommen sie doch manche Geschichte zu hören, die sonst verborgen bliebe.

Leserkommentare
Weitere Artikel