AMRISWIL

Die Hauptbühne zieht um

Wenige Wochen vor dem grossen Strassenfest ist das OK mit der Detailplanung beschäftigt. Die Baustellen im Zentrum der Stadt haben eine örtliche Neuorientierung nötig gemacht.
17.06.2017 | 09:05
Rita Kohn

Rita Kohn

rita.kohn@thurgauerzeitung.ch

Mehr Möglichkeiten auf dem Marktplatz und eine Nutzung des Strassenarms gegenüber der evangelischen Kirche: Die neue Anordnung von Ständen und Hauptbühne bietet den Organisatoren des Strassenfests einige Möglichkeiten. «Wir mussten uns Gedanken machen, wie wir mit der aktuellen Situation umgehen», sagt OK-Präsident Andreas Müller. Denn gegenüber den bisherigen Strassenfesten steht dieses Jahr ein Teil des Geländes nicht zur Verfügung. Im Radolfzeller-Park steht dort, wo bisher immer Stände zu finden waren, das Migros-Provisorium.

Das OK will nun die derzeitige Sackgasse «Kirchstrasse» nutzen. Dort wird auch die Hauptbühne stehen, die bisher auf dem Marktplatz zu finden war. «Wir denken, dass sie dort sehr gut untergebracht ist und mit den Ständen eine Einheit bildet», sagt Müller. Die Bühne wird auch rege belegt sein. Denn mit dem Verein «Rüttelhütte in Air» konnte die Austragung der beiden Halbfinals des Air Contests auf der Hauptbühne aufgegleist werden. Der noch junge Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, die Ostschweizer Musikszene zu fördern. Das Konzept findet Anklang: Das Festival im vergangenen Herbst zog über 1000 Besucherinnen und Besucher an.

Grosse Namen bei den angekündigten Acts

Es werden aber nicht nur die Nachwuchsbands im Rahmen des Air Contests auf der Bühne zu erleben sein. Andy Mc Sean und The Beatz (am Freitag) sowie Ritschi und Band (am Samstag) werden ebenfalls auf dieser Bühne stehen. Dazu kommen die Acts auf der Kleinkunstbühne auf dem Radolfzellerplatz. Hier sind Trademark, Swiss Blues Brothers, Roger de Win, Nopikins (alle am Freitag), sowie Outta Nowhere, Princess Dance Company, Michael Elsener, Michael von der Heide und Martin Solo (am Samstag) zu erleben.

Es sei nicht immer einfach, grössere Acts für das Strassenfest zu gewinnen, weiss Andreas Müller. Oft würde es lange dauern, bis wirklich eine Zusage komme. «Da braucht es dann manchmal etwas Nerven und viel Geduld», sagt er. Dennoch lohne sich der Aufwand. Die gute Mischung zwischen Nachwuchsbands und grossen Namen zieht das Publikum an. Da ist für fast jeden Geschmack etwas zu finden. Wer einfach nur Musik geniessen möchte, ist etwa mit einer breiten Auswahl von DJs bei der Party-Szene auf dem Viehmarktplatz gut bedient.

Die Leute freuen sich aufs Fest

Nach wie vor hält das OK an der Durchführung des Strassenfests alle zwei Jahre fest. Es habe sich gut eingespielt, sagen die OK-Mitglieder. Die Leute freuen sich jeweils auf das Fest. Das ist auch jetzt schon spürbar, etwa wenn es darum geht, etwas zum grossen Festführer beizutragen oder in der einen oder anderen Frage Hand zu bieten. So etwa das Stadttaxi, das am Rande des Festgeländes drei Taxistände einrichten wird.

Die Parkplatzsituation wird in diesem Jahr tatsächlich recht angespannt sein. Die einstigen Parkplätze auf dem Migros-Areal sind weggefallen, dort befindet sich eine grosse Baustelle. Und andere Plätze, auf denen sonst parkiert werden kann, sind ins Festgelände integriert. «Am besten kommen die Gäste zu Fuss, mit dem Velo oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.»

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