ST.GALLEN

Dem "Brauwerk 1779" fehlt noch der Pächter

Das Baugesuch für den Umbau des Restaurants Dufour zum "Brauwerk 1779" liegt öffentlich auf. Gibt es keine Einsprachen, beginnen die Arbeiten im März. Jedoch fehlt noch immer ein Pächter.
13.01.2018 | 05:19
Christoph Renn

Im ehemaligen Restaurant Dufour will Schützengarten einen neuen Treffpunkt für Bierliebhaber schaffen. Auf mehreren Stockwerken plant die Brauerei einen Ort, an dem das Bier im Zentrum steht. Das "Brauwerk" soll zudem als Ideenschmiede und Versuchsbrauerei dienen. Bis es soweit ist, stehen jedoch noch einige Umbauarbeiten an. So wird im hinteren Teil beispielsweise eine offene und für die Gäste einsehbare Kleinbrauerei mit einem Kupferkessel für 500 Liter Bier pro Sud eingebaut. Insgesamt will Schützengarten rund vier Millionen Franken ins neue Restaurant investieren. Momentan liegt das Baugesuch öffentlich im Amt für Baubewilligungen auf. Die Einsprachefrist läuft bis 24. Januar. "Wir rechnen nicht mit Einsprachen", sagt Josef Zweifel, Finanzdirektor bei Schützengarten. Sicher sein könne man sich jedoch nie. Erhält Schützengarten die Baubewilligung und gibt es keine Einsprachen, können die ersten Arbeiten bereits im März beginnen. "Mit den grösseren Änderungen wollen wir im April starten", sagt Zweifel. Denn momentan stehe das Restaurant leer und werde nicht gebraucht. Verlaufen die Umbauarbeiten ohne grössere Überraschungen, wird das "Brauwerk 1779 "  im Oktober oder November eröffnet.
 

Separates Baugesuch für die Gartenwirtschaft

Ein wichtiger Puzzlestein fehlt dem "Brauwerk 1779" aber noch: ein Pächter. "Wir sind noch auf der Suche", sagt Zweifel. Trotzdem ist er zuversichtlich, dass sie in den nächsten Monaten einen passenden Kandidaten finden werden. "Es haben sich etliche Interessenten gemeldet." Der noch fehlende Pächter sei der Grund, dass die geplante Gartenwirtschaft im Bahnhofpärkli nicht Teil des aufliegenden Baugesuchs ist. "Noch ist nicht klar, wie die Gartenwirtschaft gestaltet und betrieben werden soll", sagt Zweifel. Die genaue Gestaltung der Gartenwirtschaft wolle man zusammen mit dem neuen Pächter planen. Das entsprechende Baugesuch werde dann öffentlich aufgelegt.

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