HERISAU

Zwölf Ausserrhoder Gemeinden erhalten Finanzausgleich

Zwölf Ausserrhoder Gemeinden erhalten dieses Jahr total knapp zehn Millionen Franken aus dem Finanzausgleich. Finanziert wird der Topf je zur Hälfte vom Kanton und von acht Gebergemeinden – hauptsächlich Teufen.
19.06.2017 | 12:07
Teufen zahlt als reichste der 20 Ausserrhoder Gemeinden 4,15 Millionen Franken an den Finanzausgleich, wie die Kantonskanzlei am Montag informierte. Kleinere Gebergemeinden sind Speicher, Heiden, Gais, Wolfhalden, Rehetobel, Lutzenberg und Stein.

Vom Ausgleich profitieren Hundwil, Urnäsch und Schwellbrunn mit je gut 1,6 Millionen Franken am meisten. Bühler erhält rund eine Million, der Kantonshauptort Herisau 768'000 Franken. Weitere Empfänger sind Grub, Reute, Schönengrund, Trogen, Wald, Waldstatt und Walzenhausen.

Der Finanzausgleich wird aus Zahlen der drei Vorjahre berechnet. Faktoren sind Schulkosten, Soziallasten, Disparitätenabbau, Mindestausstattung und allfällige Leistungskürzungen, wie der Kanton schreibt. Der Ausgleich funktioniere, und das System sei weiterhin zeitgemäss und notwendig, heisst es. (sda)
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