Idorisa-Titel starten bei 10 Franken

  • Der langjährige Chef Jean-Paul Clozel gründet mit Idorsia eine neues, auf Forschung spezialisiertes Unternehmen.
    Der langjährige Chef Jean-Paul Clozel gründet mit Idorsia eine neues, auf Forschung spezialisiertes Unternehmen. (Keystone/PATRICK STRAUB)
16.06.2017 | 08:07

PHARMAINDUSTRIE ⋅ Die Aktien des neuen Pharmaunternehmens Idorsia sind beim Börseneintritt am Freitag mit einem Kurs von 10 Franken gestartet und in den ersten Minuten bereits um einen Franken angestiegen. Idorsia ist damit rund 1,2 Milliarden Franken wert.

Die Idorsia-Titel notierten gegen 09.15 Uhr bei 11,1 Franken. Das Hoch in der ersten Handels-Viertelstunde lag bei 12 Franken. Der am Swiss Performance Index (SPI) gemessene Gesamtmarkt notierte zum Berichtszeitpunkt um 0,8 Prozent im Plus.

Idorsia wurde vom Basler Biotechunternehmen Actelion ausgegliedert, damit der US-Konzern Johnson und Johnson Actelion übernehmen kann. Insgesamt werden 107,3 Millionen Idorsia-Aktien an der SIX kotiert, wie das Unternehmen mit Sitz in Allschwil BL am Freitag mitteilte.

Diese wurden in Form von Sachdividenden an alle Actelion-Aktionäre ausgeschüttet. Dazu kommen am Dienstag weitere 11,8 Millionen Aktien, die über die Umwandlung einer ersten Tranche einer Wandelanleihe von der J&J-Gesellschaft Cilag ausgegeben werden. Damit erhalte Cilag einen Anteil von 9,9 Prozent am Aktienkapital von Idorsia.

J&J finanziert die Firma unter der Leitung von Actelion-Gründer Jean-Paul Clozel mit einer Milliarden Franken. Zusätzlich erhält Idorsia von den Amerikanern eine Kreditlinie in Höhe von 250 Millionen Franken.

Actelion-Übernahme unter Dach

Derweil hat der US-Konzern die rund 30 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Actelion abgeschlossen, wie er am Freitag mitteilte. Die Aktien des Basler Unternehmens werden an der Börse SIX dekotiert.

Actelion musste Idorsia auf Geheiss der EU-Wettbewerbshüter abstossen, damit der US-Konzern Actelion übernehmen kann. Beide Unternehmen entwickeln Mittel gegen Schlafstörungen. Die Behörde fürchtete, ohne Auflagen könnte eines der Programme nach der Fusion beendet werden, was einen unzureichenden Wettbewerb nach sich ziehen würde. (sda)

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