Arbeitgeber mit stabilen Prognosen

  • In der Industrie sind die Arbeitgeber weniger optimistisch als im Handel. Insgesamt rechnen die Arbeitgeber aber nicht mit Veränderungen ihrer Personalbestände.
    In der Industrie sind die Arbeitgeber weniger optimistisch als im Handel. Insgesamt rechnen die Arbeitgeber aber nicht mit Veränderungen ihrer Personalbestände. (KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)
12.09.2017 | 07:01

ARBEITSMARKT ⋅ Arbeitgeber in der Schweiz rechnen bis Ende Jahr mit konstanten Personalbeständen. Experten werten dies als Zeichen der Stabilität.

Die Netto-Arbeitsmarktprognose für das vierte Quartal liegt bei null Prozent, wie Experten des Arbeitsvermittlers Manpower errechnet haben. Die Kennziffer ergibt sich aus der Differenz zwischen der Anzahl der Arbeitgeber, die eine Zunahme der Beschäftigtenzahl in ihrem Unternehmen im nächsten Quartal erwarten, und der Anzahl der Arbeitgeber, die mit einer Abnahme rechnen.

Allerdings gibt es erhebliche Unterschiede je nach Regionen und Sektoren. Die Experten von Manpower, welche die Daten für das am Dienstag publizierte Manpower Arbeitsmarktbarometer erhoben haben, werten das Null-Wachstum darum als Zeichen der Verlangsamung und nicht als Zeichen der rückläufigen Personalbestände.

Drei der insgesamt sieben untersuchten Regionen rechnen bis Ende Jahr mit positiven Beschäftigungsaussichten. Die Ostschweiz ist mit 12 Prozent klar am zuversichtlichsten, gefolgt von den Regionen Zürich und Zentralschweiz mit je 6 Prozent. Dagegen sind das Tessin mit minus 6 Prozent, die Genferseeregion mit minus 5 Prozent und die Region Espace Mittelland mit ebenfalls minus 5 Prozent pessimistischer.

Die Arbeitgeber in sechs der insgesamt zehn an der Studie teilnehmenden Wirtschaftssektoren rechnen im Laufe des vierten Quartals 2017 mit einem Anstieg ihrer Belegschaften. Vor allem der Sektor Energie- und Wasserversorgung ist optimistisch, ebenfalls der Handel. In der Industrie hingegen bleibt das Klima trüb. (sda)

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